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Tag 13 – Vorupør

Tag 13 ist wieder ein Faulenzertag. Es gibt nicht viel zu berichten.

Stromausfall

Ach doch, es gibt etwas zu erzählen. Wir hatten, mal wieder Strom-Probleme.

Unser aktueller Campingplatz hat wieder eine spezielle Art der Preisgestaltung. Hier ist der Strom nicht automatisch inbegriffen, sondern wird nach Verbrauch abgerechnet. Klingt ja erstmal unspektakulär.

Das problematische ist dabei, dass wir beim Ckeck-Inn eine Karte mit einem Guthaben auffüllen mussten. Wir haben uns für 200 Kronen entschieden. Je Dusche und für die Nutzung der Waschmaschine und Trockner wird von der Karte ein Betrag abgezogen.

Soweit so gut. Beim Strom ist es aber so, dass man an der Säule pauschal Kilowattstunden kauft. Wenn die verbraucht sind, dann geht das Licht aus. Stellt sich die Frage: „Wieviele Strom brauchen wir?“

Auf jeden Fall war es gestern Abend um 23:30 Uhr dunkel im Wohnmobil. Der Hausherr musste also raus, in die stürmisch kalte Nacht, und hat nachgebucht. Zum Glück steht die „Strom-Tankstelle“ direkt gegenüber.

Das leidige Thema – Wetter

Stark bewölkt, Schauer und Sturm bei 9 Grad. Fühlt sich nicht nach Sommerurlaub an, ganz schön rau, die dänische Nordseeküste. Bereits am Vorabend ging der Sturm los, die halbe Nacht hat unser Schlafzimmer geschaukelt.

Jetzt ist uns auch klar, warum man die Gegend hier „Cold Hawaii“ nennt. Die Kite-Surfer sieht man unermüdlich gegen den Wind und die hohen Wellen kämpfen, teilweise recht erfolgreich.

Hausarbeit im Wohnmobil

Was macht man an so einen Schietwetter-Tag? Hausarbeit! Wohnmobil putzen, Wäsche waschen, Müll entsorgen und so weiter.

Die Hausherrin guckt parallel, per Internet live Stream, Trooping the Colour zur Ehren der Queen. Wir haben zwar eine Satelliten-Anlage auf dem Dach, aber bei dem Sturm lassen wir sie lieber eingefahren, der Wind ist einfach zu heftig.

Wie kann es eigentlich sein, dass in London die Sonne scheint?

Planung der nächsten Stationen

Den Rest des Tages planen wir unsere weitere Route, checken in mehreren Wetter-Apps die Vorhersagen und vergleichen die möglichen Ziele mit diversen Camping-Apps.

Wir haben nämlich langsam keine Lust mehr auf die Kälte aber vor allem auf diesen Sturm.

Mal sehen, wo es uns die nächsten Tage hin verschlägt. Wir werden berichten.