Von Falsterbo in die Idylle – Ruhe, Hönö-Brot und kleine Abenteuer bei Kivik
Von Falsterbo ging unsere Reise weiter Richtung Osten – unser Ziel: ein kleiner, idyllischer Campingplatz in der Nähe von Kivik. Die Fahrt entlang der südschwedischen Küste bis nach Ystad war herrlich entspannt. Kaum Verkehr, weite Ausblicke und diese typische Ruhe, die man in Schweden irgendwie automatisch mitfährt.

Unterwegs stand natürlich noch ein Einkaufsstopp auf dem Programm – und ja, sogar sonntags überhaupt kein Problem. Ein Pflichtkauf durfte dabei natürlich nicht fehlen: Hönö-Brot! Wir lieben es einfach. Ab und zu findet man es auch im IKEA-Shop zuhause, aber irgendwie schmeckt es direkt in Schweden einfach noch ein bisschen besser. Auf die berühmten Fisch-Käse-Kombinationen aus der Tube haben wir allerdings verzichtet. Irgendwie klang das für uns dann doch eher nach einem kulinarischen Abenteuer, auf das wir erstmal verzichten konnten.

Am Campingplatz angekommen, haben wir uns zunächst eingerichtet und einfach die Ruhe genossen. Nach dem Party-Wochenend-Trubel am Segelhafen in Falsterbo war der Unterschied wirklich enorm. Statt Musik, Menschen und Betriebsamkeit erwarteten uns hier Natur, Stille und pure Idylle.

Später wollten wir noch eine kleine Radtour unternehmen. Die nette Dame an der Rezeption erklärte uns den Weg zum Strand – klang zunächst ganz einfach. In der Realität wurde daraus aber ein kleines Abenteuer. Über einen holprigen, ziemlich „kugeligen“ Weg ging es durch den Wald plötzlich steil bergab.

Und dann raschelte es auch noch irgendwo zwischen den Bäumen. Für einen kurzen Moment schoss uns die Frage durch den Kopf: Hoffentlich kein Elch?! Zum Glück Fehlalarm. Trotzdem war uns der schmale und steile Pfad mit den Fahrrädern dann doch etwas zu mutig.


Also drehten wir zunächst um – nur um kurze Zeit später doch noch den richtigen Weg zu finden. Und siehe da: Es gab tatsächlich einen ganz normalen Radweg Richtung Strand und weiter nach Vitemölla. Deutlich entspannter, deutlich fahrradfreundlicher – und vor allem ohne mutige Downhill-Einlage durch den Wald. Am Ende wurden wir also doch noch mit einem schönen Ausflug belohnt und konnten die herrliche Landschaft rund um die Küste genießen.





