Reisetagebuch

Tag 20 – Ende

So, das war es!

Irgendwann geht jeder Urlaub mal zu Ende, auch dieser.

Diese Reise nach Schweden , mit dem Abenteuer Wohnmobil, war eine ganz besondere Urlaubsreise. Wir haben viel erlebt, gesehen, gelacht, lustige und skurrile Momente erlebt und waren beeindruckt von dem wunderschönen Land und seinen Leuten.

Die Gelassenheit und Freundlichkeit der Schweden hat uns genauso beeindruckt, wie deren Gastfreundschaft. Egal wo wir waren und wie laienhaft unsere Versuche waren uns auf englisch zu verständigen, sie sind geduldig und mit einem lächeln uns entgegen gekommen.

So ein Schwede ist von Natur aus offensichtlich nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen, auch wenn wir an der Supermarktkasse mal wieder den ganzen Betrieb aufhalten, weil die Kassiererin mit unserer ausländischen Kreditkarte überfordert war und immer wieder die falschen Tasten auf ihrem Display gedrückt hat. Nach 15 Minuten kam immer noch keiner hinter uns in der Schlange auf die Idee die Kasse zu wechseln.

Was auch überraschend für uns war, die sensationell gute Mobilfunk-Netzabdeckung, davon kann man in Deutschland nur träumen. Selbst im hintersten Eck hatten wir vollen LTE-Empfang, anders wäre das bloggen gar nicht möglich gewesen.

Leider haben wir es nicht geschafft noch mehr von diesem schönen Land zu sehen, dafür sind drei Wochen einfach zu kurz. Sandhamneren, Karlskrona, Stockholm, Göta-Kanal und die Schären der Westküste waren unsere Highlights und es gäbe noch so viel mehr zu nennen. Nicht zu vergessen, die Begegnung mit der schwedischen Königsfamilie!

Aber eins können wir mit Sicherheit sagen, wo es die besten Kanelbullar gab. Gleich am ersten Tag in Käseberga!! Das waren mit Abstand die Sieger im Wettbewerb „Wo gibts die leckersten Kanelbullar?“

Auch das Abenteuer Camping war ein ganz besonderes Erlebnis. Hier kann man schon sehr viel sehen und vor allem die Vielfalt der Menschlichkeit auf engstem Raum, das war schon manchmal sehr lustig. Wir haben vor allem gelernt, dass nicht jeder Camper ein Camper ist.

Es gibt drei Arten von Camper:

  • Die Wohnmobil-Reisenden (individuell, flexibel, ordnungsliebend, heute hier-morgen da)
  • Die Wohnwagen-Camper (offenherzig, gerne auch mit freiem Oberkörper bei den älteren Herrn, Grillmeister)
  • Und die Dauercamper (Jeder kennt Jeden, Herren der Campingplätze, die wohnen schon fast in ihrem „Häusern“, am Wochenende steht gemeinschaftliche Gartenarbeit auf dem Plan)

Nach drei Wochen haben wir auch unser mobiles Zuhause und seine Technik im Griff, wir sind inzwischen Profis. Der Kühlschrank läuft astrein, die Ver- und Entsorgung ist kein Problem mehr und das Fahrzeug ausrichten ein Kinderspiel.

Wir können auf jeden Fall sagen, das war sicher nicht die letzte Reise auf diese Art und Weise. Wir werden zwar nicht gleich losrennen und uns ein Wohnmobil kaufen, wir haben unser aber informiert, ein teurer Spaß.

Unzählige Fotos und Videos auf unseren Smartphones, Kameras und Videokamera sind als ewige Erinnerung gespeichert. Wir haben also genügend Material für Fotobücher, Kalender, Bilder usw., wenn uns der Alltag zurück hat und das Fernweh packt.

Hej då Sverige 🇸🇪🙋🏼‍♀️